Willkommen bei der Odenwald-Apotheke

     Home  |  A-Z  |  Monatsaktion  |  Service  |  Diabetes  |  Krankenpflege  |  Über uns  |  Kont@kt    

 Sie sind hier: Startseite -> Diabetes -> Aktueller Artikel
Diabetes-Service der Odenwald Apotheke
Spurenelemente und Vitamine für den Diabetiker?
Wie sinnvoll ist eine zusätzliche Nährstoffzufuhr?
2.Teil: Zink bei Diabetes

Zink erfüllt im Stoffwechsel sehr vielfältige und bedeutsame Funktionen. Es ist Bestandteil von über 70 Enzymen. Damit ist Zink unentbehrlich für bestimmte Stoffwechselprozesse, wie zum Beispiel die DNA-, RNA- und Eiweißsynthese sowie für die Zellteilung. Zink wirkt mit bei der Insulinspeicherung in der Bauchspeicheldrüse und hat spezifische Funktionen im Immunsystem.

Bei Zinkmangel kommt es zu veränderten Enzymaktivitäten. Wachstum, Entwicklung und Fortpflanzungsfunktionen werden beeinträchtigt. Verzögerte Wundheilung und eine erhöhte Infektanfälligkeit sind ebenfalls typische Hinweise auf einen möglichen Zinkmangel.

Zink nimmt auch eine bedeutende Rolle im Glucosestoffwechsel ein. In einer Studie wurde Zink älteren Patienten mit einer beginnenden Glucoseverwertungsstörung verabreicht. Nach mehrwöchiger Zinkzufuhr war der Glucosestoffwechsel deutlich verbessert.

Zink und Diabetes
In verschiedenen Studien wurden bei Diabetikern niedrige Zinkwerte im Blut gemessen. Zink ist für die Speicherung des Insulins in den Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse von entscheidender Bedeutung. Insulin wird dort in Form eines Zink-Insulin-Komplexes gespeichert. Wie das Insulin aus dieser Speicherung freigesetzt wird und in welcher Form der Übertritt ins Blut erfolgt, ist bisher noch weitgehend ungeklärt. Dieser Vorgang ist bei an Diabetes erkrankten Personen möglicherweise gestört. Durch Zinkmangel werden Insulinaktivität und die Insulinrezeptorbindung gehemmt.

Diabetiker leiden häufig unter einer schlechten Wundheilung, peripheren Verschlusskrankheiten oder diabetischer Polyneuropathie. Unter kontrollierter Zinkzufuhr bessern sich diese Symptome , z.B. der Diabetische Fuß, deutlich. Zink kann auch die Blutzuckereinstellung verbessern. Dies trifft insbesondere für Patienten mit Insulinresistenz zu.

Was ist bei der Zinkzufuhr zu beachten? 
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gesunden Erwachsenen die tägliche Einnahme von 12-15 mg Zink. In der Realität liegt die durchschnittliche Zinkaufnahme über Nahrungsmittel meist unter dieser Empfehlung. Zink wird aus organischen Verbindungen deutlich besser resorbiert als aus anorganischen (Zinksulfat, Zinkchlorid). Die Zinksupplementierung sollte daher mit organischen Zinkverbindungen, wie z.B. Zinkorotat erfolgen. 

Zink ist  relativ ungiftig. Nur wenn es über einen längeren Zeitraum sehr hohen Dosen (mehr als 30 mg täglich) eingenommen wird, können Vergiftungen auftreten. Diese äußern sich in Übelkeit, Erbrechen, Durchfällen und Störungen des Gallenstoffwechsels. 

Die gleichzeitige Einnahme von Eisen oder Kupfer verschlechtert die Zinkaufnahme im Körper. Andererseits können große Mengen an Zink die Kupferresorption herabsetzen und im Extremfall zu einem Kupfermangel führen.
Um für den einzelnen Menschen ein geeignetes Mineralstoffpräparat auswählen zu können, muss daher auch der jeweilige Gesundheitszustand berücksichtigt werden.


Deshalb:
Lassen Sie sich bei uns beraten - Sie profitieren davon!


1.Teil: Was sind Nahrungsergänzungsstoffe? 

2.Teil: Zink bei Diabetes 

3.Teil: Chrom bei Diabetes 

4.Teil: Vitamin E bei Diabetes 

5.Teil: Vitamin C bei Diabetes 

6.Teil: Selen bei Diabetes

Einladung zum Diabetiker – Treff

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Odenwald-Apotheke  Clemens Merl  Lange-Rötterstr. 26 
68167 Mannheim-Neckarstadt  Tel. 0621/333434  Fax: 0621/33939807
Impressum
Letzte Änderung: 27.07.03