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Diabetes-Service der Odenwald Apotheke
Diabetes - Die Niere - Der Blutdruck
Wichtige Zusammenhänge, die ein Diabetiker wissen muss!
In dem folgenden Artikel möchten wir Sie mit wenigen Worten und daher stark vereinfacht auf den Zusammenhang  zwischen einer sich entwickelnden diabetischen Nierenschädigung und dem Blutdruck aufmerksam machen. 

Die diabetische Nierenschädigung ist eine weit verbreitete und gefährliche Folgeerkrankung des Diabetes. Sie stellt in Deutschland mittlerweile die häufigste Ursache des dialysepflichtigen Nierenversagens dar. Durch gezielte Früherkennung und rechtzeitige, konsequente Therapie könnte dieses Schicksal in vielen Fällen vermieden oder zumindest stark zu verzögert werden.

Eine diabetische Nierenschädigung äußert sich in ihrem frühen Stadium durch eine leicht erhöhte Ausscheidung es körpereigenen Eiweißes Albumin. Diese sogenannte Microalbuminurie ist sehr leicht nachzuweisen.

Deshalb sollte jeder Diabetiker mindestens viermal im Jahr einen Nierentest durchführen lassen. Dieser Test ist ein einfacher Urintest und kann von jedem Arzt durchgeführt werden. 

Die durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen sollten ständig dokumentiert werden. Dazu eignet sich der Gesundheits-Pass Diabetes, der von der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG entwickelt worden ist. Weitere Informationen zu diesem Pass erhalten Sie über uns oder über den Deutschen Diabetiker Bund. Ähnliche Strukturen der Dokumentation sollen auch durch die neuen gesetzlichen Gesundheitsprogramme der Krankenkassen ( DMP ) eingeführt werden.

Neben einer guten Diabeteseinstellung ist für den Schutz der Niere eine Blutdrucksenkung auf Normalwerte unerlässlich.  Normalwerte bedeutet im diesem Zusammenhang, den Blutdruck so tief wie möglich, d.h. soweit wie der Patient die Absenkung toleriert,  abzusenken, mindestens aber auf 135 mmHg Systole ( oberer Wert ) und 85 mmHg ( unterer Wert ).

Mittlerweile konnte durch verschiedene Studien gezeigt werden, dass mit einer Blutdruckabsenkung um nur 10 mmHg Systole und Diastole eine Schutzwirkung der Niere von 10-20% erreicht wird. Dabei haben sich Arzneimittel aus den folgenden Substanzklassen bewährt: Betablocker, ACE Hemmer und Angiotensin Rezeptorblocker.

Gleichzeitig weiß man heute, dass die Blutdruckabsenkung auf Normwerte beim Diabetiker zur Verhinderung der Spätfolgen fast wichtiger als die optimale Blutzuckereinstellung ist. Dies findet seinen Niederschlag in den neuen gesetzlichen Gesundheitsprogrammen der Krankenkassen ( DMP ). In diesen Programmen wird sehr detailliert beschrieben, wie die Blutdrucksenkung durchzuführen ist. Gleichzeitig wird der Patient in diesen Programmen zur aktiven Mitarbeit verpflichtet. Beide Punkte sind wichtige Neuerungen in der Behandlungsstrategie Diabetes, die die Versorgung des Diabetikers verbessern können.  

Zusätzlich sollten Sie wissen, dass der Blutdruck eines gesunden Menschen normalerweise eine nächtliche Absenkung erfährt. Dadurch wird die Niere geschützt. Daher sollte bei jeder Blutdruckeinstellung durch den Arzt zur Therapieüberprüfung eine Blutdruckmessung über 24 Stunden stattfinden.

Was können Sie selbst beim Diabetes zum Schutz Ihrer Niere unternehmen?
  • Verbesserung der Blutzuckereinstellung auf normnahe Werte.
  • Verbesserung der Blutdruckeinstellung auf bis zu 130/80 mmHg und darunter.
  • Normalisierung der Eiweißaufnahme auf etwa 60-80 Gramm pro Tag.
  • salzarme Ernährung
  • Verzicht auf Rauchen.
  • Gewichtsreduktion
  • Therapiekontrolle mit Hilfe des Gesundheits-Pass Diabetes
  • Evtl. aktive Mitarbeit in den neuen Gesundheitsprogrammen


Arbeiten Sie selbst mit!
Für Ihre Gesundheit - es lohnt sich!


Beachten Sie dazu auch immer das aktuelle Programm der Diabetes Selbsthilfegruppe Mannheim

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Letzte Änderung: 05.03.06